Gemeinde Ottersweier

Seitenbereiche

Volltextsuche

Der Gemeinderat erkundet per Fahrrad den Auewald

Die diesjährige Waldbegehung führte den Gemeinderat und Mitglieder der Verwaltung in den Auewald.
Alle drei Jahre nimmt der Ottersweier Gemeinderat den Auewald unter die Lupe. Dass der Auewald einiges zu bieten hat, davon konnten sich die Gemeinderäte bei der Waldbegehung - die eine Waldbereisung per Fahrrad war - überzeugen.
 
An verschiedenen Stationen zeigten Revierleiter Klaus Vollmer sowie Kay Karius und Thomas Westermann von der Forstbezirksleitung Bühl auf, wie die sich zu unterschiedlichen Zeiten aufgeforstete Flächen entwickelt haben.
 
2005 war mit der Aufforstung eines eineinhalb Hektar großen Areals in der Specklach begonnen worden. Klaus Vollmer legte den Schwerpunkt bei der Aufforstung eines Mischwalds auf die Eiche, jeder achte oder neunte Baum ist eine Hainbuche, und auch Ahorn und Wildobstarten sind vertreten. Die Eiche sei ausgewählt worden, weil sie den schweren Boden durchdringen könne.
 
Im Distrikt Oberwasserer Muhr informierte Thomas Westermann über den Stand des Eschentriebsterbens. Westermann hatte nach dem Studium der Forstwirtschaft für sein verbindliches Traineeprogramm das Eschentriebsterben zum Thema gemacht und eine Planungs- und Handlungsgrundlage für den Ottersweierer Auewald erarbeitet.
 
Nicht nur Bäume, auch Tiere waren ein Thema. Im Allmend findet sich ein große Dachsbauanlage, die vermutlich schon seit vielen Jahrzehnten besteht. Auch Füchse nutzen sie, sagte Vollmer und wies auf etliche Ein- und Ausgänge des Röhrensystems hin - der Auewald hat eben einiges zu bieten.
An der letzten Station konnten sich die Gemeinderäte über die Situation im Bannwald Baun informieren.